Aids-Hilfe Mainz

Mönchstraße 17 - 55130 Mainz


MO 12-17 / DI 10-17 / FR 10-15


contact_phone  06131-222275

  FAX 06131-233874

kontakt@aidshilfemainz.de

HIV-Antikörper-Test

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Achtung:

Die Aids-Hilfe Mainz bietet keine HIV-Antikörper-Tests an!

Wollen Sie einen Test machen, wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt Mainz:
Große Langgasse 29 - 55116 Mainz Zum Gesundheitsamt Mainz Mehr Infos hier

Gründe einen Test zu machen

  1. Der Test verschafft Klarheit, wenn man nicht weiß, ob man sich vielleicht angesteckt hat. Wenn man eine neue Partnerschaft eingegangen ist und auf Kondome beim Sex verzichten will. Wenn man eine Schwangerschaft plant, oder schwanger ist. Wenn man weiß, dass man HIV positiv ist, kann man eine Infektion anderer verhindern. Bei einem positiven Testergebnis kann eine Therapie rechtzeitig begonnen werden.
  2. Nach einer Situation, bei der Sie unsicher sind, ob sie einem Risiko ausgesetzt waren, sollten Sie sich auf jeden Fall beraten lassen, um zu klären, ob die Situation für eine Infektion mit HIV relavant gewesen ist
  3. Bei einem Risikokontakt können Sie sich frühestens sechs Wochen danach auf Antikörper testen lassen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie sich ausführlich beraten lassen, wann welcher Test sinnvoll ist
  4. Beim Antikörper-Test wird nach Abwehrstoffen im Blut gesucht, die nur dann gebildet werden, wenn eine Infektion stattgefunden hat. Die Bildung dieser sogenannten Antikörper kann manchmal mehrere Wochen dauern.
  5. Beim HIV-Antikörper-Test dauert es oft mehrere Tage bis das Ergebnis vorliegt. Die Wartezeit kann sehr belastend sein. Deshalb werden sog. "Schnelltests" angeboten. Sie können schon nach etwa 30 Minuten ein Ergebnis liefern. Zeigt dieser Test jedoch eine Reaktion auf Antikörper muss auf jeden Fall ein Test zur Bestätigung gemacht werden. Diesen Test können Sie zehn bis zwölf Wochen nach einer möglichen Risikosituation machen!
  6. Die neuesten Test suchen darüber hinaus auch nach sog. Antigenen (das sind Proteine aus dem Virus selbst) und können deutlich früher eine Infektion nachweisen. Mit einem sog. PCR-Test wird direkt nach der Erbsubstanz des Virus gesucht. Auch ihn kann man schon früher machen, er ist aber sehr teuer!

Angebote des Gesundheitsamts Mainz

Kostenlose Untersuchungen auf:

  • HIV
  • Lues (Syphilis)
  • Gonorrhoe (Tripper)
  • Chlamydien
  • Hepatitis-Serologie
  • Untersuchungen, ob eine Hepatitis B oder C-Erkrankung vorliegt

Die Beratung umfasst:

  • persönliche Beratung durch Fachkräfte
  • Betreuung von Einzelpersonen und Angehörigen
  • kostenlose Abgabe von Informationsmaterial, Aufklärungsvorträge für Institutionen, Schulen, Betriebe, Vereine usw.
  • kostenloser HIV-Antikörper-Test

Testzeiten

Aids-Beratung mit Blutabnahme:

  • Montags 12.30 - 14.00 h
  • Donnerstags 15.30 - 17.00 h
  • außerhalb dieser Zeiten nur nach telefonischer Vereinbarung
  • Telefon: 06131 - 6 93 33-42 58

Sprechstunde:

  • Dienstag 14.00 bis 14.30 h
  • Voranmeldung erforderlich
  • Telefon: 06131 - 6 93 33-42 41

SCHULFILMTAGE IN MAINZ 2017

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Am 12. und 13. Dezember 2017 finden zum elften Mal die Mainzer Schulfilmtage statt

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 
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23. November 2017 - Leben mit HIV - Umgang mit Diskriminierung und Stigmatisierung

   Bar Jeder Sicht - Hintere Bleiche 29 - 55116 Mainz - 19.00 Uhr

HIV ist heute medizinisch gut behandelbar und bei einem rechtzeitigen Therapiestart ist die Lebenserwartung an die der Normalbevölkerung angenähert. Jedoch geht die Erkrankung abgesehen von den medizinischen Belastungen leider immer noch mit vielen zusätzlichen Belastungen einher, z.B. mit Diskriminierung und Stigmatisierung privat, beruflich und leider auch oft im Medizinsystem. Dies erschwert den Umgang mit der Erkrankung und deren Akzeptanz und wirkt sich gravierend auf die Lebensqualität aus. Oftmals führt dies zu Isolierung und Einsamkeit. In diesem Workshop werden die Ergebnisse von "positive Stimmen" vorgestellt und wir sammeln Fakten und Erfahrungen. Der Abend zeigt Handlungsmöglichkeiten auf fuer individuelle Wege und Lösungen. Z.B.: Was kann ich bei Diskriminierungserfahrungen tun? Wie kann ich gut für mich sorgen und mich selbst trotz HIV akzeptieren? Die Zielgruppe sind Menschen, die mit HIV und Aids leben, wie MSM, drogengebrauchende Menschen und deren Angehörige und Freunde aber auch Interessierte, die aus allen Altersgruppen vertreten sind.

Referenten der Veranstaltung

Annette Piecha - HIV-Hepatitis Contact - Kompetenznetz HIV / Aids e.V.

Holger Pauly - Aktivist in zahlreichen Selbsthilfeprojekten der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. / Interviewer im Projekt „positive Stimmen“, der deutschen Version von „People living with HIV Stigma Index“

29. November 2017 - Infektiologisches Update - Allgemeinmedizin - Prävention

   Opel Arena - VIP Lounge der Lotto-Stiftung - 16.30 bis 19.00 Uhr

Kein AIDS für alle und kein Hepatitis C mehr bis 2030, das sind die ambitionierten Ziele der Bundesregierung, der Deutschen AIDS-Hilfe und der entsprechenden Fachgesellschaften. Um dies in Deutschland zu erreichen, brauchen wir die Hilfe der Hausärzte, die fraglos die Schlüsselposition in unserem Gesundheitswesen einnehmen. Deshalb danke ich dem Arbeitskreis „HIV-Netzwerk Rheinland-Pfalz, Saarland, Wiesbaden/Darmstadt/Gießen“, dass er sein diesjähriges Jahressymposium in Mainz ausrichtet und sein Programm als infektiologi-sches Update für Allgemeinmediziner konzipiert hat.

Prävention ist die beste medizinische Maßnahme, die wir haben und so steht auch das Programm des Symposiums unter diesem Motto.

Sie werden das Neueste zu Impfungen, zur medikamentösen Prävention der HIV-Infektion, zum Erkennen von HIV-Infizierten und zur Diagnos-tik der Hepatitis C erfahren.

Nutzen Sie die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den Referenten und den anderen anwesenden kompetenten Fachleuten. Medizinischer Fortschritt braucht den kollegialen Diskurs.

In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen viel Spaß und den einen oder ande-ren Erkenntnisgewinn bei der Veranstaltung.

Das HIV-Netzwerk Rheinland-Pfalz/Saarland/Wiesbaden/Gießen/Darmstadt ist ein Zusammenschluss von Spezialisten im Bereich HIV/Aids. Der Arbeitskreis wurde vor über 20 Jahren gegründet und sorgt durch intensive Fort- und Weiterbildungen für eine hohe Qualität in der Versorgung HIV-Infizierter in den betreffenden Regionen. Ebenso hat sich das Netzwerk die Weitergabe von Wissen und Erkenntnissen zur Präven-tion von infektiologischen Erkrankungen an Hausärzte zur Aufgabe ge-macht.

Einladung und Programm Anmeldung

 
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Die Infektastischen STI

   Eine neue Webseite von "Liebesleben"

 

Die "Infektastischen STI" - das sind Trippo, Feig, Chlam, Hepp und Philis. Auf der neuen Webseite von "Liebesleben.de" geben sie Informationen und Tipps über sexuell übertragbare Infektionen (daher auch ihr Name STI) und wie man sich davor schützen kann.

Einfach mal reingucken:

Liebesleben.de oder direkt bei den Infektastischen STI

NEUES

 

Newsletter der Aids-Hilfen in Rheinland-Pfalz.

Aktuelle Ausgabe: #20 - August/September/Oktober 2017

DOWNLOAD Alle Ausgaben
 
World AIDS Day Badge

Informationen rund um den Welt-Aids-Tag.

WELT-AIDS-TAG ROTE SCHLEIFE WAT 2016 (extern)
 

Beratung Solidarität Unterstützung

Wenn du Diskriminierung aufgrund deines HIV-Status erfährst, kannst du etwas dagegen tun - wir unterstützen dich dabei! Die Aidshilfen vor Ort und die Kontaktstelle gegen Diskriminierung der Deutschen-AIDS-Hilfe stehen dir als Ansprechpartner zur Verfügung und begleiten dich bei Beschwerdefällen.

Was kann ich tun ...

Die Kontaktstelle "HIV bedingte Diskriminierung" bietet dir Hilfe und Unterstützung, wenn du aufgrund deiner HIV - Infektion diskriminiert wurdest, egal ob im Krankenhaus, in der ambulanten Behandlung, am Arbeitsplatz oder bei Behörden.

Kontakt

ie Kontaktstelle kann über die Onlineberatung und telefonisch und per Mail kontaktiert werden:

Kerstin Mörsch
Montag, Dienstag und Freitag von 09-15 h
FON 030 - 69008767
 
 mehr Infos bei der Deutschen-AIDS-Hilfe unter 

DEUTSCHE AIDS-HILFE
 

Das BUDDY-PROJEKT

HIV-Test positiv!? was nun?

Wer ein positives Testergebnis bekommt ist geschockt und hat viele Fragen. Wie soll es weitergehen? Mit wem kann/soll ich darüber sprechen? Wem kann ich vertrauen?

Ein Gespräch mit einem Menschen, der das alles schon durchlebt hat kann dabei helfen. Aus diesem Grund hat die Deutsche Aids-Hilfe das "BUDDY-Projekt" ins Leben gerufen.

MEHR ÜBER DAS PROJEKT (DAH)
EINEN BUDDY FINDEN
EIN BUDDY WERDEN
 

PräExpositionsProphylaxe = PrEP.

Jetzt ist es amtlich. Die Europäische Arzneimittelbehörde hat nun "Truvada" zur sogenannten Prä-Expositions- Prophylaxe zugelassen. Damit kann das bekannte HIV-Medikament nun zusammen mit anderen Methoden zur Vermeidung von HIV-Übertragungen von den Ärzten verschrieben werden. Das bereits bei der Therapie der HIV-Infektion bewährte Kombinationspräparat soll das Ansteckungsrisiko wesentlich senken. Die gesetzlichen Krankenkasse haben allerdings bereits darauf hingewiesen, dass das Medikament für diesen Anwendungsbereich nicht in ihren Leistungskatalog aufgenommen werden wird, sodass die Kosten von etwas über 800 € von den Anwendern selbst getragen werden müssen.

MEHR
 

Hämophilie

Petition zur Fortführung der Stiftung Humanitäre Hilfe (DHG)
MEHR zur DHG
 

HIV & PSYCHE

neue Webseite von Janssen
my-micromacro.net

Über Uns

Wer wir sind ...

Die Aids-Hilfe Mainz e.V. wurde im Jahr 1985 als unabhängiger und nicht-profitorientierter eingetragener Verein in Mainz gegründet. Ziel und Zweck der Aids-Hilfe besteht seither darin, HIV- und Hepatitis-Infizierten und an Aids erkrankten Menschen zu helfen und ihre Interessen in der Öffentlichkeit zu vertreten, sowie das Wissen über die Übertragungswege von HIV, Hepatitis und anderen sexuell übertragbaren Infektionen weiter zu geben und dadurch neue Infektionen zu vermeiden.

Unser Ziel

Unser Ziel ist, dass die Gesellschaft als Ganze und jede und jeder Einzelne informiert, selbstbestimmt und verantwortungsbewußt mit den Risiken umgehen kann. Wir wollen Menschen dazu befähigen, in möglichst vielen Situationen sich selbst und andere schützen zu können und zu wollen sowie Menschen mit HIV/Aids und Hepatitis dazu befähigen und es ihnen ermöglichen, ihr Recht auf Selbstbestimmung, Teilhabe und Solidarität umfassend zu verwirklichen. Wir wollen, dass Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport wie auch die Subkulturen, Szenen, Familien, Freunde und Partner verantwortungsvoll und solidarisch mit den Betroffenen und Bedrohten umgehen. Dabei initiieren, fördern und unterstützen wir individuelle und kollektive Selbsthilfe nach dem Grundsatz "soviel Selbsthilfe wie möglich, so viel Unterstützung wie nötig".

Unser Engagement

Unser Engagement gilt den Menschen, die mit HIV/Aids und Hepatitis leben und den von HIV/Aids und anderen sexuell und beim Drogenkonsum übertragbaren Infektionen besonders bedrohten und betroffenen Individuen und Gruppen. Dies sind in Deutschland vor allem Männer, die mit Männern Sex haben, Migranten aus Weltregionen mit besonders weiter HIV-Verbreitung, Drogengebraucher, Menschen in Haft und Menschen in der Sexarbeit sowie ihren An- und Zugehörigen.

Projekte

 
 
 

Lesungen.

In unregelmäßigen Abständen veranstalten wir Lesungen mit bekannten oder weniger bekannten Autoren, die sich mit dem Thema HIV / Aids teils auch aus persönlicher Betroffenheit auseinander gesetzt haben.

 
 
 
 

Schulfilmtage.

Idee

Die Mainzer Schulfilmtage finden alljährlich im Dezember im CineStar Mainz statt. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Stadt Mainz, der Aids-Beratungsstelle der Kreisverwaltung Mainz-Bingen (Gesundheitsamt), der Unihochschulgruppe der Medizinstudenten „Mit Sicherheit verliebt“, mit aktiontagwerk (Verein, der die bundesweite Kampagne „Dein Tag für Afrika“ organisiert), der profamilia Beratungsstelle Mainz, der SchwulLesbischen Aufklärung in Rheinland-Pfalz (SchLAu RLP) und der Aids-Hilfe Mainz durchgeführt.

Ziel

Bevor die einzelnen Schulen in Mainz und Umgebung angeschrieben und zu den Schulfilmtagen eingeladen werden, wählen die Kooperationspartner geeignete Filme, die zum übergeordneten Motto „Liebe, Sexualität, Freundschaft“ passen, aus. Zusätzlich gibt es im Foyer des Kinos Informations – und Aktionsstände. Hier können sich die teilnehmenden Schüler z.B. am Stand der Aids-Hilfe Mainz zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen informieren, am Spiel Tabu teilnehmen und Begriffe aus dem Bereich Liebe, Sex, und Freundschaft erraten oder am Aktionsstand der profamilia den Kondomführerschein erlangen. Im Jahr 2013 haben 1.100 Schüler die Mainzer Schulfilmtage besucht. Das zeigt uns, welches großes Interesse die Schulen, aber vor allem die Jugendlichen an dieser Veranstaltung haben.

Schulfilmtage 2017

Am 12. und 13. Dezember 2017 finden wieder Schulfilmtage im CineStar Mainz statt. Falls Sie Interesse daran haben und vielleicht auch mit Ihrer Klasse teilnehmen möchten, können Sie sich hier genauer informieren.

 
 

CAFE in der UNIKLINIK.

Um die Wartezeiten bei Ihrem Termin in der Spezialambulanz der Universitätsklinik zu verkürzen, können Sie gerne unser Frühstücksangebot im Patienten-Café der Aids-Hilfe Mainz nutzen. Das Café befindet sich im Gebäude 601, 2.Stock, Zimmer 217 und ist mittwochs und donnerstags von 10-13 Uhr geöffnet. Es wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Aids-Hilfe Mainz betreut. Der Kostenbeitrag beträgt 1€.

 

Ehrenamt

Es gibt unterschiedliche Aufgaben und Themen, welche die Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich für die Aids-Mainz engagieren übernehmen. Dazu gehören das Durchführen und Mitgestalten von Infoständen auf Veranstaltungen, wie z.B. die Sommerschwüle oder das Open-Ohr-Festival, die Mitgestaltung des Welt-Aids-Tags oder das Betreuen des Patienten-Cafés in der Uniklinik–Mainz. Möchten auch Sie ehrenamtlich in der Aids-Hilfe mitarbeiten, dann können Sie sich bei Herrn Thomas Becker melden. Er ist der Mitarbeiter, der für den Arbeitsbereich Prävention, Öffentlichkeitsarbeit und Ehrenamt in der Aids-Hilfe Mainz zuständig ist. Sie können ihn erreichen unter der Telefonnummer oder unter tbecker@aidshilfemainz.de

 

Prävention: Infostände.

Sinn und Zweck der Infostände ist es der Bevölkerung, die Möglichkeit zu geben sich über HIV, AIDS und andere sexuell übertragbare Infektionen informieren zu können. Mit diesem Angebot haben wir nicht nur die Möglichkeit die „hochriskierten“ Gruppen wie Männer die Sex mit Männern haben, Drogengebraucher_innen und Migrant_innen zu erreichen, sondern sind für jede Frau und jeden Mann frei zugänglich. Wir finden dieses Angebot sehr wichtig, denn dadurch erfährt die Bevölkerung das HIV und Aids nicht nur zum Welt-Aids-Tag ein aktuelles Thema ist, sondern das ganze Jahr im öffentlichen Diskurs bleiben muss, was laut Robert-Koch-Institut bestätigt wird, das einen Anstieg an HIV-Neu-Infektionen fürs letzte Jahr gemeldet hat. Unsere Erfahrungen bei Informationsständen haben uns gezeigt, das sowohl Frauen als auch Männer sehr an unserem vielfältigen Angebot Interesse zeigen, wenn sie nicht all zu sehr unter Druck gesetzt werden, sich informieren zu müssen, sondern wenn es ihnen frei steht, dies aus freien Willen entscheiden zu können. Bei jedem Einsatz sind geschulte haupt– und ehrenamtliche Präventionskräfte vor Ort um Fragen von Besuchern zu beantworten.

Ein wesentliches Ziel der Aids-Hilfe Mainz ist, durch ihre Präventionsveranstaltungen in Schulen und Jugendzentren die Schüler_innen und jungen heranwachsenden Menschen für das Thema sexuell übertragbare Infektionen zu sensibilisieren

 

Prävention: Schule

Landesschau Rheinland-Pfalz vom 08. November 2017

Die Jugendlichen und Schüler_innen zwischen dem 14. und 17. Lebensjahr sind gerade in ihrer Entwicklungsphase in der Pubertät angelangt. Es ist die Zeit des Ausprobierens und des Orientierens in der erste Beziehungen geknüpft werden und das Thema Sex gewinnt für sie eine größere Bedeutung. Auch kommt die Frage auf: „Wenn ich das „Erste Mal“ mit meiner Freundin bzw. mit meinem Freund Sex haben möchte, welche Verhütungsmittel benutze ich, damit ich nicht schwanger werde oder mich nicht mit einer sexuell übertragbaren Krankheit anstecke?“

Deshalb ist dieser Personenkreis auch eine wichtige Zielgruppe für die Aids-Hilfe. Die Präventionsveranstaltungen für Schüler und Jugendliche ab der 7. Jahrgangsstufe bilden einen Großteil der Präventionsarbeit der Mainzer Aids-Hilfe. Diese Veranstaltungen beinhalten Informationen zum Thema HIV und sexuell übertragbare Infektionen:

  • Was sind sexuell übertragbare Infektionen mit den Schwerpunkten HIV und Aids
  • Übertragungswege
  • Schutzmöglichkeiten
  • Behandlungsmöglichkeiten
Interesse?

Wenn Sie Interesse an unseren Präventionsveranstaltungen haben und sie eine oder mehrere an Ihrer Schule oder Ihrem ortsansässigen Jugendzentrum von unserem Mitarbeiter durchführen lassen möchten, können Sie sich gerne an Herrn Thomas Becker wenden und mit ihm Termine vereinbaren. Sie erreichen Herrn Becker telefonisch unter 06131-233874oder per E-Mail unter tbecker@aidshilfemainz.de

Angebote

 

Beratung.

Die HIV-Infektion, die Aidserkrankung, Drogenabhängigkeit verbunden mit einer Hepatitis-Infektion sowie die daraus resultierenden Probleme, stellen für den/die Betroffene/n und für die Freunde und Angehörigen eine große Belastung dar. Lebenspartner, Familie und enge Freunde sind damit überfordert, auf die Krankheit angemessen zu reagieren. Ziel ist es hier, im Interesse des Klienten, sein/ihr soziales Umfeld zu erhalten oder zu festigen, so dass die stützende und helfende Funktion erhalten bleibt. Für alle, die ein positives Testergebnis erhalten, ist dies zunächst einmal ein großer Schock. In der Beratung geht es vor allem darum, das psychische Gleichgewicht wieder zu erlangen und Lebensperspektiven aufzuzeigen. Viele wissen wenig über die Krankheit und deren Verlauf. Ebenso geht es um materielle Absicherung. Sie und die Wohnsituation sind oft desolat. Sozialrechtliche Informationen bezüglich der Ansprüche bei Krankenkassen, bei Sozialämtern, der Arbeitsagentur und Versorgungsämtern stehen im Mittelpunkt der Beratung. Schuldenregulierung und Hilfe bei der Geldverwaltung ergänzen die Hilfen in materiellen Notlagen.

 
 

BETREUUNG

Grundlage des Betreuungsangebotes sind regelmäßige Kontakte und/oder Hausbesuche sowie Begleitung bei Ämter- und Behördengänge. Die Maßnahmen dienen der Existenzsicherung der Erkrankten als Voraussetzung für die Sicherstellung ambulanter Pflege und ärztlicher Versorgung sowie der Aufrechterhaltung bzw. Herstellung (neuer) sozialer Kontakte und Bindungen.

Den Betroffenen soll ermöglicht werden, solange wie möglich ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben im selbst gewählten und gewachsenen Lebensraum (d.h. in der eigenen Wohnung) zu führen. Zudem erfolgt eine psychosoziale Lebensbegleitung bis hin zur Ermöglichung eines menschenwürdigen Sterbens zuhause.

Der regelmäßige Kontakt schafft eine Vertrauensbasis, die zum Auffangen psychischer Krisen von großem Vorteil ist, Motivationsarbeit erleichtert und bei einer Sterbebegleitung dem Betroffenen mehr Sicherheit gibt.

Weitere Arbeitsinhalte der Betreuung (und damit auch des Betreuten Wohnens) sind:

  • die Arbeit mit Angehörigen und mit anderen an der Versorgung des/der Betroffenen beteiligten Menschen und Institutionen (z.B. Koordination der häuslichen Pflege),
  • Schuldenberatung (Vermittlung zur Schuldnerberatungsstelle),
  • Schuldenregulierung,
  • Wohnraumsicherung,
  • Sicherstellen der medizinischen Versorgung,
  • alltagspraktische Hilfestellungen (z.B. beim Einkaufen),
  • und viele mehr.
 
 

BETREUTES WOHNEN

Innerhalb des Projektes "Betreutes Wohnen" werden sechs Personen, die an Aids erkrankt sind, psychosozial betreut und begleitet. Es handelt sich hierbei um ein betreutes Einzelwohnen, d.h. die Klienten leben in ihren eigenen Wohnungen. Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Mainz fördern das Betreute Wohnen für Menschen, die einerseits für eine absehbare Zeit oder auf Dauer nicht in der Lage sind, ein selbständiges Leben zu führen, andererseits nicht oder nicht mehr auf stationäre Hilfe in einem Krankenhaus, einem Heim oder einer anderen Einrichtung angewiesen sind. Ziel ist es, dass die Klienten weitgehend unabhängig, ohne fremde Hilfe leben können und ihnen die Möglichkeit der Intervention durch Fachkräfte in akuten Problem- und Krisensituationen zu sichern.

Das Betreute Wohnen umfasst u. a. folgende Hilfeleistungen:

  • Sicherung des Lebensunterhalts z.B. Antrag auf ALG II oder Grundsicherung, Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente, Vermittlung zur Schuldenberatung, Antrag auf Pflegegeld
  • Sicherung der medizinischen Versorgung z.B. Hilfe bei Suche von Fachärzten, Antrag auf Befreiung von Zuzahlungen zur gesetzlichen Krankenversicherung, Suche nach Sozialstationen um die Pflege zu gewährleisten
  • Wohnraumsicherung z.B. Orientierungshilfen bei der Suche auf dem freien Wohnungsmarkt, Mietsicherung
  • Häusliche Pflege z.B. Suche nach Pflegekräften, Koordination der an der Pflege Beteiligten
  • Sonstige Tätigkeiten z.B. Beratung bei ausländerrechtlichen Fragen, Kooperation mit anderen an der Betreuung der Klienten beteiligten Institutionen
  • Angebote über den Tod des Klienten hinaus z.B. Unterstützung der Angehörigen bei der Regelung von Bestattungsformalitäten, Hilfe bei der Refinanzierung der Kosten, Unterstützung/Vermittlung bei erbrechtlichen Fragen
 
 

TELEFON BERATUNG.

Die anonyme Telefonberatung ist ein weiteres wichtiges Angebot der Aids-Hilfe Mainz. Die Telefonberatung versteht sich als Angebot für alle, also auch Nicht-Infizierte, die Fragen zum Thema HIV und Aids haben.

Häufig gestellte Fragen sind Fragen zum HIV-Antikörpertest, zu Übertragungswegen und Ängsten bezüglich eines möglichen Ansteckungsrisikos.

Das Telefon bleibt ein wichtiges Medium, da sich viele Ratsuchende scheuen, persönlich die Räume der Aids-Hilfe aufzusuchen. Somit findet für viele Infizierte die erste Kontaktaufnahme über das Telefon statt. In manchen Fällen kann ein Termin zu einem persönlichen Beratungsgespräch vereinbart werden, es ist aber auch möglich, sich in mehreren Telefongesprächen kennenzulernen und hier das notwendige Vertrauen aufzubauen.

 
 

Prävention

Prävention für Jugendliche

Aids- und HIV-Prävention steht immer im Zusammenhang mit Sexualität und Drogengebrauch. Das sind Themen, die Jugendliche in besonderem Maße betreffen.

Jedoch geht es nicht nur um reine Vermittlung von Faktenwissen, sondern auch und besonders um die sozialen und ethischen Hintergründe, die mit den Themen HIV, Aids, Sexualitität, Krankheit, Sterben, Tod und Drogengebrauch verbunden sind. Es geht somit auch um die Einübung von sozialem, nichtdiskriminierendem Verhalten gegenüber Kranken, Behinderten, homosexuellen Menschen, MigrantInnen und Drogengebrauchern.

Prävention zielt darauf ab, Jugendlichen die Verantwortung für die eigene Gesundheit und die der jeweils anderen bewusst zu machen und in kritischen Situationen adäquat zu handeln. Im Bereich der Sexualpädagogik ist es wichtig, Jugendlichen den Gebrauch von Kondomen nahezulegen, um sie nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen.

Da auch der Erstkontakt mit legalen und illegalen Drogen meist im Jugendalter stattfindet, ist es auch Aufgabe der Aids-Hilfen in Präventionsveranstaltungen auf Risiken des Drogengebrauchs besonders in Bezug auf Übertragungswege durch Drogengebrauch von HIV und Hepatitis hinzuweisen.

Sexualität und Drogengebrauch im Jugendalter sind sensible Themen und wir haben in unseren Präventionsveranstaltungen die Erfahrung gemacht, dass ein enormer Wissens- und Diskussionsbedarf zu diesen Themen bei Jugendlichen besteht. Allerdings sind wir aufgrund der personellen Situation nicht in der Lage, in allen Schulklassen und Jugendgruppen in Mainz, im Landkreis Mainz-Bingen und Bad Kreuznach Veranstaltungen anzubieten.

Dass es dem Großteil der Jugendlichen jedoch leichter fällt, sich den "relativ fremden" Mitarbeitern der Aids-Hilfe zu sexuellen Erfahrungen und Drogengebrauch mitzuteilen als vertrauten Personen, zu denen ein Abhängigkeitsverhältnis besteht (Eltern, Lehrer) sind wir uns unserer Verpflichtung bewusst und kommen dem Wunsch, Information und Aufklärung - soweit es zeitlich möglich ist, nach individueller Absprache zu erhalten, nach.

Prävention für Lehrkräfte

Seit 2002 werden Multiplikatorenschulungen für LehrerInnen konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Es zeigte sich, dass auch bei den Lehrkräften ein hoher Informationsbedarf zum Thema HIV und Aids besteht.

Im Vordergrund steht bei den Multiplikatorenschulungen nicht die reine Wissensvermittlung, sondern mehr die Methodenvermittlung, hier also die Auseinandersetzung mit den Fragen:

  • Welche Methoden eignen sich, um das Thema HIV und Aids in den Unterricht einzubringen?
  • Wie spreche ich mit Schülern und Schülerinnen offen über Sexualität?
  • Welche Rolle spielt die Elternarbeit?
  • Inwieweit berücksichtigen Lehrer die spezifischen Religionen und deren unterschiedliches Sexualverständnis im Rahmen der HIV/Aids-Aufklärung?

Ziel der Multiplikatorenschulungen ist es, LehrerInnen das notwendige Wissen in Bezug auf HIV und Aids zu vermitteln, geeignete Methoden zur Unterrichtsgestaltung vorzustellen, so dass die Lehrer (auch in Einzelgesprächen) als Ansprechpartner für Fragen über HIV und Aids den Schülern zur Verfügung stehen.

Prävention für Menschen mit HIV und Aids

Menschen mit HIV sind keine homogene Gruppe. Ähnliche Probleme sind aber dennoch keine Seltenheit.

Hierzu zählen z.B. Nebenwirkungen der antiretroviralen Therapie oder Co-Infektionen.

Die Angestellten der Aids-Hilfe Mainz können aufgrund ihrer Qualifikationen (Dipl.-Psychologe, Dipl.-Sozialarbeiterin, Dipl.-Pädagogin) individuelle, psychosoziale Probleme der Betroffenen bearbeiten. Die Beantwortung spezifischer medizinischer Fragen bleibt anderen Experten überlassen.

In unregelmäßigen Abständen organisieren wir für die Klienten Seminare und Veranstaltungen zu bestimmten Themen mit einem/einer oder auch mehreren ReferentInnen. In diesem Jahr u.a. folgende:

 
 

Sonstiges

Die Öffentlichkeitsarbeit zielt neben dem Fundraising darauf ab, gezielt über das Thema HIV/Aids sowie andere sexuell übertragbare Krankheiten zu informieren.

In Zeiten, in denen das Thema HIV und Aids immer mehr aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwindet, das Risikoverhalten wieder stark zunimmt und die Medien suggerieren, dass aufgrund neuer Medikamente HIV und Aids nahezu heilbar seien, ist es wichtiger denn je, als Aids-Hilfe in der Öffentlichkeit präsent zu sein.

Um möglichst viele und unterschiedliche Menschen zu erreichen, sind wir mit Informationsständen bei unterschiedlichen kulturellen Veranstaltungen vertreten.

Öffentlichkeitsarbeit bedeutet neben der Darstellung der eigenen Arbeit, dem Anbieten von Fortbildungsveranstaltungen und der Informationsweitergabe auch Stellung zu beziehen gegenüber offenen und verdeckten Diskriminierungen von Menschen mit HIV.

Die Organisation, Planung und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen am Welt-Aids-Tag, der jährlich am 1. Dezember stattfindet, ist eine Kernaufgabe des Arbeitsbereichs Öffentlichkeitsarbeit.

Unterstützt werden wir von zahlreichen Kommunalpartnern und Prominenten aus Mainz. Dadurch steigt nicht nur die Spendenbereitschaft, vielen Menschen fällt es auch leichter, in einer ungezwungenen Umgebung (z.B. während eines Festes), Beratungen und Informationen über HIV und Aids in Anspruch zu nehmen, als etwa die Räume der Aids-Hilfe aufzusuchen.

Darüber hinaus wird auf diese Weise das Thema Aids immer wieder in der Öffentlichkeit präsent.

Termine

  •  

    November 2017
  •   Imany – Konzert - Frankfurter Hof ab 18.30 Uhr
  •   Landesweite Schulpräventionswoche zu HIV und STI`s in der Berufsbildenden Schule in Ingelheim
  •   Landesweite Schulpräventionswoche zu HIV und STI´s in der Berufsbildenden Schule in Ingelheim
  •   Landesweite Schulpräventionswoche zu HIV und STI´s in der Berufsbildenden Schule in Ingelheim
  •   Landesweite Schulpräventionswoche zu HIV und STI´s in der Berufsbildenden Schule in Ingelheim
  •   Landesweite Schulpräventionswoche zu HIV und STI´s in der Berufsbildenden Schule in Ingelheim
  •   Informationsstand - Warm ins Wochenende – Fete * Kultur-Café Uni Mainz ab 23.00 Uhr
  •   Klaus Lage X Gute Gesellschaft – Tour 2017 – Frankfurter Hof ab 18.30 Uhr
  •   Präventionsveranstaltung im Jugendraum in Nierstein
  •   Präventionsveranstaltung im Sebastian-Müller Gymnasium Ingelheim
  •   Bruno Jonas – Comedy – Nur mal angenommen – Frankfurter Hof ab 18.30
  •   HIV and your Body: Leben mit HIV – Umgang mit Diskriminierung & Stigmatisierung * Bar jeder Sicht ab 19.00 Uhr mehr Infos
  •   Präventionsveranstaltung im Sebastian-Müller Gymnasium Ingelheim
  •   Informationsstand - Warm ins Wochenende – Fete * Kultur-Café Uni Mainz ab 23.00 Uhr
  •   Ehrenamtlertreffen der Aids-Hilfe Mainz in der Bar jeder Sicht ab 19.00 Uhr
  •   Veranstaltung Infektiologisches Update – Allgemeinmedizin – Prävention * Opel-Arena Mainz ab 16.00 Uhr mehr Infos

Kontakt

Anschrift

Mönchstrasse 17 - 55130 Mainz

FON: 06131-222275

FAX: 06131-233874

geöffnet

MO 12-17h - DI-DO 10-17h - FR 10-15h

Beratung
Email:  Frank Kürsten   phone  06131-222275

Betreutes Wohnen
Email:  Birgit Gasde   phone  06131-222240

Prävention / Öffentlichkeitsarbeit
Email:  Thomas Becker   phone  06131-233872 / Fax: 06131-233874