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Schul
filmtage
Mainz
2021
Filmauswahl

Über die Schulfilmtage

JugendFilmTage haben in Deutschland eine lange Tradition. Sie wurden von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BzGA) bereits 2001 mit Erfolg ins Leben gerufen und haben seitdem wegen der großen Ressonanz eine bundesweite hohe Nachfrage.

In Mainz finden die Filmtage (hier Schulfilmtage genannt) in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt. Ziel der Filmtage ist es, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Themen "Liebe, Freundschaft, Sex" und HIV/Aids zu sprechen und diese Themen zu erarbeiten.

Ziele

Selbstbestimmung, Kommunikation, Körperwahrnehmung, positives Selbstwertgefühl, Kooperation, positives Vertrauen, und Verantwortung

HIV und Aids-Prävention

Ängste abbauen, Sensibilisierung für die Schwere der Erkrankung, Motivation zum verantwortlichen Umgang mit Anderen, Solidarität und Einsatz gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

Sexualaufklärung

Informationen über Körper, Fruchtbarkeit, Verhütung und Partnerschaft; Stärkung der eigenen Kompetenz beim Sex; Kommunikation über Sex ohne Scham; Sensibilisierung für einen offenen Umgang mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen.

Weitere Ziele

  • Motivation

  • Jugendliche motivieren, sich handlungsorientiert mit den Themen "Liebe, Freundschaft, Sex, HIV und Aids" auseinanderzusetzen;
  • Unterricht

  • Lehrkräften Anregungen geben, diese Themen im Unterricht zu behandeln;
  • Beratungsstellen

  • regionale Beratungsstellen bekannt machen;
  • Aufklärungsarbeit

  • Impulse geben für regionale Aufklärungsarbeit geben;
  • Politik

  • politische Entscheidungsträger erreichen;
  • Allgemeinbevölkerung

  • Allgemeinbevölkerung informieren.

Filmauswahl

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Call me by your name

Italien, Frankreich, Brasilien, USA 2017

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Behutsam und in sinnlichen Sommerbildern erzählt die Romanadaption von Elios erwachendem, sexuellen Begehren, von der Gleichzeitigkeit widerstreitender Gefühle und Verhaltensweisen, die die Begegnung mit einem jungen Akademiker im Haus seiner Eltern in dem 17-Jährigen auslösen. Eine so zauberhafte wie melancholische Liebesgeschichte in einem italienischen Sommer der 80er-Jahre.

  • Genre Drama, Liebesfilm, Coming-of-Age
  • Klassenstufe ab 11. Klasse
  • Altersempfehlung ab 16 Jahre
  • Unterrichtsfächer Englisch, Italienisch, Kunst, Psychologie, Deutsch, Ethik, Philosophie
  • Themen Homosexualität, Liebe, Erwachsenwerden, Identität
  • Kinostart 01.03.2018
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Club der roten Bänder

Deutschland, 2018

...

Leo, Jonas, Emma, Alex, Toni und Hugo könnten unterschiedlicher nicht sein. Die sechs bestreiten ihren jeweiligen Alltag, begegnen unterschiedlichen Herausforderungen und Verlusten und schöpfen neuen Mut. Verschiedene Diagnosen führen dazu, dass sie im Krankenhaus aufeinandertreffen. Der Film erzählt die Vorgeschichte zur gleichnamigen erfolgreichen Serie, in der sie schließlich enge Freunde werden und den „Club der roten Bänder“ gründen.

  • Genre: Drama, Jugendfilm
  • Klassenstufe: ab 6. Klasse
  • Altersempfehlung: ab 11 Jahre
  • Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Religion, Sozialkunde, Biologie, fächerübergreifend: Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt (Diversity)
  • Themen: Freundschaft, Zusammenhalt, Lebenswille, Krankheit, Tod, Verlust, Trauer, Hoffnung, Krebs, Magersucht
  • Kinostart: 14.02.2019
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Dem Horizont so nah

Deutschland, 2019

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Kann ich auf Dauer an einer Liebe zu einem HIV-kranken Partner festhalten? Mit dieser Frage setzt sich das Melodram “Dem Horizont so nah” von Tim Trachte intensiv auseinander. Die Adaption des Debütromans von Jessica Koch ist mit einem starken Hauptdarstellerduo und viel Mut zu großen Gefühlen inszeniert, ohne in Sentimentalitäten abzudriften. Hochdramatische Szenen beleuchten neben der HIV-Problematik auch die langfristigen schweren Folgen von Kindesmissbrauch.

  • Genre Literaturverfilmung, Drama, Melodram
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Deutsch, Sozialkunde, Ethik, Philosophie, Biologie
  • Themen Liebe, Freundschaft, HIV/Aids, Krankheit, Tod, sexuelle Gewalt (Kindesmissbrauch), Solidarität, Familie, Mut
  • Kinostart 10.10.2019
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Keeper

Belgien, Schweiz, Frankreich, 2015

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Mélanie und Maxime sind 15 und erwarten zusammen ein Baby. Aus der Perspektive des werdenden Vaters beleuchtet der Spielfilm am Beispiel einer Teenager-Schwangerschaft die vielen Fragen und Herausforderungen, die sich beim Erwachsenwerden stellen. Ähnlich seiner Position als Torwart im Fußball sieht sich Maxime damit konfrontiert, dass er das Spiel zwar nicht gewinnen, aber vielleicht retten kann.

  • Genre Drama, Jugendfilm, Coming-of-Age
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Französisch, Sozialkunde, Ethik, Religion, Biologie, Politik, Deutsch, Psychologie
  • Themen Erwachsenwerden, Liebe, Schwangerschaft, Adoption, Abtreibung, Familie, Leistungsdruck, Identität, Werte
  • Kinostart 11.05.2017
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Glück ist was für Weicheier

Deutschland, 2019

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Das Leben stellt Jessica ganz schön auf die Probe: In der Schule ist sie wegen ihrer kleinen Ticks die Außenseiterin, andere nennen sie aufgrund ihres kindlichen Aussehens Neutrum und zu Hause dreht sich alles um ihre schwerkranke Schwester Sabrina. Da ist auch der alleinerziehende Vater, der als ehrenamtlicher Sterbebegleiter einen Umgang mit dem nahenden Tod seiner Tochter zu finden sucht, keine große Hilfe. Um Sabrina zu retten, schmiedet Jessi einen Plan.

  • Genre Tragikomödie, Coming-of-Age
  • Klassenstufe ab 8. Klasse
  • Altersempfehlung ab 13 Jahre
  • Unterrichtsfächer Deutsch, Sozialkunde, Religion, Ethik, Psychologie, Philosophie
  • Themen Tod/Sterben, Sterbebegleitung, Erwachsenwerden, erste Liebe, Familie, Geschwister, Außenseiter, Angststörung, Identität, Sexualität
  • Kinostart 07.02.2019
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Good Boys

USA, 2019

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Nachdem der 12-jährige Max (Jacob Tremblay) zu seiner ersten Kussparty eingeladen wurde, gerät er in Panik. Denn er weiß gar nicht, wie küssen überhaupt funktioniert. Er und seine besten Freunde Thor (Brady Noon) und Lucas (Keith L. Williams) beschließen deswegen, die Drohne von Max' Vater (Will Forte), die er eigentlich nicht anfassen darf, zum Spionieren zu verwenden. Dabei denken sie besonders an das junge Paar von Nebenan, das sich regelmäßig Techtelmechteln hingibt. Doch als das ferngesteuerte Spielzeug zerstört wird, stehen die Jungs vor einem richtig großen Problem. Max ist verzweifelt, da er nicht weiß, wie er das Gerät ersetzen soll, bevor sein Vater nach Hause kommt. Also schwänzen die Freunde die Schule und machen sich auf den Weg auf eine Odyssee durch L.A., um das Ganze vielleicht doch noch irgendwie hinzubiegen. Dabei treffen sie jedoch eine schlechte Entscheidung nach der anderen: Sie stehlen versehentlich Drogen, spielen Paintball und werden sowohl von der Polizei als auch von irren Teenager-Mädchen (Molly Gordon, Midori Francis) verfolgt...

  • Deutscher Titel Good Boys
  • Originaltitel Good Boys
  • Produktionsland Vereinigte Staaten
  • Originalsprache Englisch
  • Erscheinungsjahr 2019
  • Länge 90 Minuten
  • Altersfreigabe FSK 12[1] * JMK 14[2]
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Kriegerin

Deutschland, 2011

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Die Zeiten sind vorbei, in denen weibliche Neonazis nur eine Minderheit waren und in der Szene kaum etwas zu sagen hatten. In dem gut recherchierten Debütspielfilm von David Wnendt wird die 20-jährige Marisa selbst zur Täterin. In ihrem Hass auf Ausländer nimmt sie den Tod von zwei Asylbewerbern in Kauf. Als der eine von ihnen dringend ihrer Hilfe bedarf, gerät ihr Weltbild ins Wanken. Ein provozierender Film zum Thema Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft.

  • Originaltitel Kriegerin
  • Genre Drama
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Sozialkunde, Deutsch, Politik, Geschichte, Musik
  • Themen Rechtsextremismus, Gewalt, Migration, Jugend, Menschenrechte/-würde, Neonazis, Rassismus, Gender/Geschlechterrollen, Toleranz, Zivilcourage
  • Kinostart 19.01.2012
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Die Lebenden reparieren

Frankreich, Belgien, 2016

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Nach einem Autounfall landet der Teenager Simon mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma im Koma und wird, wie seine geschockten Eltern erfahren müssen, nur noch von Maschinen am Leben gehalten. Im entfernten Paris benötigt unterdessen die herzkranke Claire dringend ein Spenderorgan. Losgelöst von billiger Effekthascherei, illustriert die stark gespielte Romanadaption eindrücklich, dass Trauer und Hoffnung manchmal gar nicht weit auseinander liegen.

  • Originaltitel Réparer les Vivants
  • Genre Literaturverfilmung, Drama
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Ethik, Sozialkunde, Psychologie, Philosophie, Medienkunde, Deutsch, Französisch
  • Themen Hoffnung, Verzweiflung, Tod/Sterben, Trauer, Familie, Medizin, Gesundheitssystem, Ethik, Organspende
  • Kinostart 07.12.2017
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Rafiki

Kenia, 2018

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Kena mit dem Skateboard und Ziki mit den knallbunten Dreadlocks haben keine Lust "gute kenianische Mädchen" zu sein, die nur auf einen Ehemann warten. Stattdessen träumen sie von Reisen, von einem Medizinstudium und davon, ihre Liebe zueinander nicht mehr unter dem Deckmantel der Freundschaft verstecken zu müssen. Ihr Leben ist so bunt, intensiv und gefährlich wie ihr Lachen ansteckend. Ein Film über Mut, Hoffnung und den Zauber der ersten Liebe.

  • Genre Drama, Liebesfilm
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Englisch, Erdkunde, Sozialkunde, Politik, Ethik, Religion
  • Themen Homosexualität, Afrika, Kenia, Gender/Geschlechterrollen, Identität, Familie, Individuum (und Gesellschaft), Freundschaft, Liebe, Zukunftspläne, Religion
  • Kinostart 31.01.2019
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Roads

Deutschland, 2018

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Zwei junge Männer, der eine aus England, der andere aus dem Kongo lernen sich durch Zufall kennen und treten gemeinsam eine Reise an, die sie von Tanger bis nach Calais führt. Sebastian Schipper erzählt in seinem Film „Roads“ die Geschichte einer Freundschaft, die in einem Europa spielt, in dem Grenzen wieder wichtig werden. Ein einfacher Film, der viele Fragen aufwirft, aber nie belehren will.

  • Genre Drama, Road Movie, Coming-of-Age
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Englisch, Deutsch, Politik, Sozialkunde, Ethik, Religion, fächerübergreifend: Demokratieerziehung
  • Themen Freundschaft, Erwachsenwerden, Reisen, Abenteuer, Migration, Flüchtlinge, Europa, Familie, Solidarität
  • Kinostart 30.05.2019
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Zoros Solo

Deutschland, 2019

...

Der 13-jährige Zoro hat auf der Flucht gelernt, sich durchzusetzen. Nach außen cool, verfolgt der aus Afghanistan geflüchtete Junge zielstrebig sein wichtigstes Ziel: Geld beschaffen, um seinen in Ungarn zurückgebliebenen Vater nach Deutschland nachzuholen. Als er erfährt, dass der kirchliche Knabenchor bei einem Wettbewerb in Ungarn teilnimmt, überwindet Zoro seinen Widerwillen und lernt zu singen. Als seine Mitreise gefährdet ist, zwingt er den schüchternen Julian abzusagen.

  • Genre Komödie, Jugendfilm
  • Klassenstufe 7. bis 9. Klasse
  • Altersempfehlung 12 bis 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Ethik/Lebenskunde, Religion, Deutsch, Sozialkunde, Musik
  • Themen Flucht, Traumatisierung, Vertrauen, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile, Freundschaft, Gleichberechtigung, Individuum & Gesellschaft
  • Kinostart 24.10.2019
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Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Deutschland, 2019

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Verfilmung des autobiografischen Romans von Judith Kerr von Caroline Link: Vor dem Hintergrund des NS-Regimes erzählt „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ über Ausgrenzung und Diskriminierung, über Flucht und Vertreibung, über Abschiede und Neuanfänge und vor allem über den Zusammenhalt einer Familie. Dadurch eröffnet der Film bereits jüngeren Schüler*innen ab der 5. Jahrgangsstufe nicht nur Möglichkeiten, etwas über den Nationalsozialismus zu erfahren, sondern sich auch mit der Situation von Menschen auf der Flucht zu beschäftigen.

  • Genre Literaturverfilmung, (Historien-)Drama, Kinder- und Jugendfilm
  • Klassenstufe 5. bis 8. Klasse
  • Altersempfehlung 10 bis 13 Jahre
  • Unterrichtsfächer Deutsch, Ethik/Lebenskunde, Religion, Geschichte, Kunst
  • Themen Flucht, Zuhause, Familie, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Judenverfolgung, Diskriminierung, Hoffnung, Zuversicht
  • Kinostart 25.12.2019
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Who am I - Kein System ist sicher

Deutschland, 2014

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Benjamin ist ein introvertierter junger Mann, der davon überzeugt ist, dass ihn in der realen Welt niemand wahrnimmt. Also vertreibt sich das Computer-Genie die Zeit im Internet und feiert kleine Erfolgserlebnisse als Hacker. Als Benjamin den charismatischen Max trifft, der ebenfalls am Hacken interessiert ist, eröffnet sich eine neue Welt für den Außenseiter. Gemeinsam mit dem impulsiven Stephan und dem paranoiden Paul gründen die beiden das Hacker-Kollektiv CLAY („Clowns Laughing @ You“) und machen fortan mit harmlosen Cyber-Attacken auf einen rechten Parteitag oder einen Pharmakonzern von sich reden. Um in die oberste Liga der Hacker-Szene aufzusteigen, knackt die Gruppe schließlich die Server des BND – und bringt sich damit in höchste Gefahr. Denn mit ihrer Aktion geraten die Hacker ins Fahndungsraster von Europol und bringen die „Friends“ gegen sich auf, eine mit der organisierten Kriminalität verwobene Hacker-Truppe.

  • Originaltitel Who am I - Kein System ist sicher
  • Genre Thriller
  • Klassenstufe ab 8. Klasse
  • Altersempfehlung ab 13 Jahre
  • Unterrichtsfächer Deutsch, Politik, Sozialkunde, Ethik, Informatik, Philosophie, Psychologie
  • Themen Identität, Außenseiter, Freundschaft, Manipulation, Cyber-Kriminalität, Internet, Hacker, Fiktion und Realität, Popkultur
  • Kinostart 25.09.2014
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Little Giant Ones

Kanada, 2018

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Sportlich erfolgreich und mit den schönsten Mädchen der Highschool liiert: Franky und Ballas verbringen eine scheinbar sorgenfreie Jugend. Als sie sich im betrunkenen Zustand sexuell näher kommen, ist plötzlich alles anders: An der Highschool brodelt die Gerüchteküche, Ballas geht auf Distanz und Franky wird als schwul abgestempelt. Nuanciertes Jugenddrama um die Identitätssuche eines Teenagers, das sich einer simplen Coming-out-Story verweigert.

  • Genre Drama, Coming-of-Age
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Englisch, Sozialkunde, Biologie, Ethik, fächerübergreifend: Erziehung zur sexuellen Selbstbestimmung
  • Themen Erwachsenwerden, Homosexualität, Identität, Gender/Geschlechterrollen, Männlichkeit, Diskriminierung, Jugend/Jugendliche, Familie, Liebe, Sexualität, Vorurteile, Pubertät
  • Kinostart 01.11.2019
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The Hate U Give

USA, 2018

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Als ihr bester Freund bei einer Polizeikontrolle erschossen wird, gerät die 16-jährige Starr zwischen alle Fronten. Soll sie, einzige Zeugin des Vorfalls, eine Aussage machen? Als schwarze Schülerin an einer weißen Schule ist ihr Leben kompliziert genug. Die kraftvolle Verfilmung des Romans von Angie Thomas seziert das Rassismusproblem der US-Gesellschaft in einer frischen Bildsprache mit coolen Beats und richtet sich damit direkt an ein jugendliches Publikum.

  • Genre Drama, Literaturverfilmung, Coming-of-Age
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Englisch, Sozialkunde, Ethik, Politik, Deutsch
  • Themen USA, Rassismus, Identität, Bürgerrechte, Literaturverfilmung, Jugend, Coming-of Age, Kriminalität, Gewalt
  • Kinostart 28.022019
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Drei Schritte zu dir

USA, 2019

...

Stella hängt ein neues Bild ihrer Schwester Abby an ihre Pinnwand und redet danach mit ihren Freundinnen, die auf dem Weg zu einer Reise sind. Babs, ihre Krankenschwester, kommt in den Raum und bringt ihr den Medikamentenwagen, den sie ab diesem Zeitpunkt selbst verwalten wird, und informiert sie darüber, dass ein neues Baby zur Welt gekommen ist. Auf dem Weg zur Neugeborenenstation sieht sie den Neuankömmling Will.

Will leidet, wie Stella, an Mukoviszidose und soll an einer Studie für ein Medikament teilnehmen. Jedoch hält er sich nicht an seinen Therapieplan. Stella hat einen Kontrollzwang und möchte Will mit seinem Therapieplan helfen. Will willigt ein, jedoch nur, wenn er sie porträtieren darf. Will lernt auch Stellas besten Freund Poe kennen und erfährt, dass Abby bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Ab sofort machen Stella und Will alle Punkte des Therapieplans gemeinsam. Mit der Zeit verlieben sich Stella und Will ineinander. Das Problem ist, dass sich Mukoviszidose-Patienten nicht mehr als vier Schritte näher kommen dürfen, da die Bakterien des jeweils Anderen sie umbringen können. Da Will eine besondere Form von Mukoviszidose hat, welche seine Bakterien durch Speichel überträgt, darf Will sein ganzes Leben lang niemanden küssen.

Stella beschließt, den Abstand auf drei Schritte zu verkürzen und benutzt zur Kontrolle einen Queue, der ungefähr 3 Schritte lang ist, welchen Will und Stella jeweils an den Enden fassen.

Bei einem Date im Schwimmbad geht Stella mit dem Queue über ihren Oberkörper, während Will ihn festhält. Danach ziehen sie sich aus und springen ins Becken.

Will wird 18 Jahre alt, deshalb will Stella eine Überraschungsparty für ihn veranstalten. Als Babs von der Party erfährt, unterbricht sie diese. Am nächsten Tag stirbt Poe an einem Lungenkollaps.

Als Stella alles zu Kopf steigt, flieht sie gemeinsam mit Will aus der Klinik. Babs erfährt, dass die Spenderlunge für Stella bereit ist, transplantiert zu werden. Babs versucht Stella anzurufen und ihr zu schreiben, jedoch vergeblich. Stella weiß von der Lunge, bleibt jedoch bei Will, um mit ihm Zeit zu verbringen. Als Will davon erfährt, drängt er Stella, sofort in die Klinik zu gehen. Stella möchte dies aber nicht und stürzt von der Brücke, auf der sie saßen. Zuerst macht Stella sich darüber lustig, jedoch bricht das Eis und sie fällt ins Wasser. Nun muss Will ihr helfen und sie dazu auch anfassen. Als Will sie aus dem Wasser zieht, versucht er, sie mit der Mund-zu-Mund-Beatmung zu Bewusstsein zu bekommen. Er verbraucht dabei zu viel Luft und kollabiert, jedoch küsst er sie, bevor er hinfällt. Stella erwacht wenige Sekunden später. Sie werden mit dem Krankenwagen wieder in die Klinik gefahren. Stella wird direkt zur OP geleitet und Will wird stabilisiert. Er hat überlebt, hat aber wahrscheinlich nicht mehr lange zu leben. Stella wurde nicht von seinen Bakterien infiziert. Bei Will jedoch hat die Therapie nicht angeschlagen.

Die OP verlief gut. Stella ruht sich nun davon aus. Währenddessen plant Will eine Überraschung für Stella, da sie schon immer die Lichter der Gebäude bei Nacht sehen wollte. Abby und Stella nannten sie immer Sterne oder Lichter.

Stella liegt im Aufwachraum und ihre Angehörigen stehen um das Bett. Aus dem Fenster sieht man Will, der die Lichter zum Leuchten bringt. Er gesteht Stella seine Liebe zu ihr, beendet jedoch die Beziehung, weil er es nicht ertragen kann, dass Stella ihn krank sterben sieht. Sie bekommt ein Geschenk von ihm, ein Buch mit Comics von Stella, Will und Poe. Stellas Porträts sind auch in diesem Buch. Am Ende des Buches steht, dass er sie für immer lieben wird.

Am Ende des Films erklärt Stella, wie wichtig menschliche Berührung ist und dass man seine Zeit als gesunder Mensch nicht verschwenden soll, da nicht jeder so leben kann wie gesunde Menschen.

  • Genre Drama, Romanze
  • Altersempfehlung ab 6 Jahre
  • Unterrichtsfächer Englisch, Sozialkunde, Biologie, Ethik, fächerübergreifend: Erziehung zur sexuellen Selbstbestimmung
  • Kinostart 20.06.2019
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Der verlorene Sohn

USA, 2018

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Jared Eamons lebt in einer kleinen US-amerikanischen Stadt. Im Alter von 18 Jahren beichtet er seinen Eltern Marshall und Nancy, dass er schwul ist, nachdem er zuvor von seinem College-Schwarm Henry Wallace vergewaltigt wurde und dieser seiner Mutter die Information über einen anonymen Anruf zugespielt hat. Sein Vater, der Baptistenprediger ist, übt Druck auf seinen Sohn aus, bis dieser einwilligt, an einem Programm teilzunehmen, in dem mittels einer sogenannten Konversionstherapie Homosexuelle in zwölf Tagen umgepolt werden sollen und das streng nach der Bibel ausgerichtet ist.

Dort angekommen, muss Jared sein Handy und sein Tagebuch abgeben, darf aber abends nach draußen und im Hotel bei seiner Mutter übernachten. Geleitet wird das „Love in Action“-Zentrum von dem Therapeuten Victor Sykes. Er erzählt ihnen, sie seien nicht homosexuell auf die Welt gekommen. Vielmehr seien Menschen aus ihrer Familie daran schuld. Daher sollen die Teilnehmer deren negative Eigenschaften in einem Schaubild notieren. Nancy hält ihre Familie für völlig normal, erzählt ihrem Sohn allerdings von seinem Onkel Vincent, der irgendwie sehr feminin war. In einem nächsten Schritt lässt Sykes die Gruppe ihre Sünden kategorisieren. Erst fällt Jared nur Henry Wallace ein, bis er sich klar darüber wird, dass die moralische Verfehlung nicht von ihm ausging. Dann erinnert er sich an Xavier, in dessen Bett er eine Nacht verbrachte, wobei sie sich allerdings nur an den Händen hielten.

Der Vater eines Teilnehmers nimmt seinen Sohn aus dem Programm, weil er entrüstet ist, wie brutal man mit ihm dort umgegangen ist. Er wurde beim Training ihrer Männlichkeit von dem ehemaligen Kriminellen Brandon, der zum Therapeutenteam gehört, mit einem Baseball verletzt. Normalerweise entscheidet Sykes, wie lange sie an dem Programm teilnehmen müssen. Statt zu einem heterosexuellen Mann zu werden, lernt Jared während der Therapie jedoch, seine eigene Identität zu erkennen und anzunehmen. Auch erkennt er, dass man nur den Eltern das Geld aus der Tasche ziehen will. Er erzählt seiner Mutter, dass er seine Zweifel hat, ob das Programm etwas bringe. Auch die Dämonenaustreibung beim Teilnehmer Cameron beäugt er skeptisch. In der Einrichtung macht Jared die Bekanntschaft mit Jon, der sich bereits zum zweiten Mal dort befindet und bei den anderen auf die Beachtung der Regeln achtet. Gary, ein anderer Teilnehmer, gibt ihm Tipps, wie man sich durch das Programm mogeln kann. Jared solle einfach die Rolle spielen, die von ihm erwartet werde.

Als Jared der Gruppe seine „moralische Inventur“ vorstellen soll, versucht er ganz ehrlich zu sein. Er gerät dabei mit Sykes aneinander, der ihm nicht glauben will, dass Jared die ganze Wahrheit erzählt hat, und behauptet, Jared sei wütend auf seinen Vater. Jared macht jedoch Sykes für seine Wut verantwortlich und will aus der Einrichtung verschwinden. Man versucht ihn aufzuhalten, aber wegen der Drohung seiner Mutter, sie werde die Polizei rufen, und durch die Hilfe von Cameron kann Jared entkommen. Auch wenn sein Vater, der nicht glaubte, dass sein Sohn weiterhin mit ihnen in einem Haus leben könne, will, dass Jared zurück in das Programm geht, setzt sich seine Mutter nach Jahren des Schweigens erstmals gegen ihren Mann durch und nimmt ihren Sohn mit nach Hause. Wenig später erfährt Jared, dass Cameron sich umgebracht habe.

Vier Jahre später lebt Jared in New York und schreibt gerade an einem Buch, in dem er seine Erfahrungen mit der Reparativtherapie zu verarbeiten versucht. Er informiert seinen Vater darüber, dass in der Times bereits vorab ein Artikel veröffentlicht werden soll, den Marshall jedoch zuerst nicht lesen will, denn für ihn als Prediger ist die Situation äußerst kompliziert. In einem klärenden Gespräch versucht Jared ihm klar zu machen, dass er sein Sohn und schwul ist und dass sich an beidem nie etwas ändern wird. Marshall verspricht ihm, dass er versuchen werde, an seiner Einstellung zu arbeiten.

  • Genre Drama, Coming of Age
  • Altersempfehlung ab 12 Jahre
  • Unterrichtsfächer Englisch, Sozialkunde, Biologie, Ethik, fächerübergreifend: Erziehung zur sexuellen Selbstbestimmung
  • Kinostart 20.06.2019
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Systemsprenger

Deutschland, 2019

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Die 9-jährige Bernadette, genannt „Benni“, gilt als aggressiv und unberechenbar. Aufgrund traumatischer Erfahrungen in frühester Kindheit darf niemand ihr Gesicht berühren. Von der Förderschule wird sie dauerhaft suspendiert und auch in keiner Pflegefamilie oder Wohngruppe wird sie lange ausgehalten. Als sogenannter „Systemsprenger“ droht sie durch alle Raster der deutschen Kinder- und Jugendhilfe zu fallen. Dabei sehnt sich Benni danach, wieder mit ihrer Mutter zusammenzuleben. Bianca ist aber ebenso überfordert und hat Angst vor der gewalttätigen Tochter. Gleichzeitig ist sie Mutter zweier weiterer minderjähriger Kinder und lebt mit Jens zusammen, der ebenfalls mit Benni überfordert ist. Bei einer neuerlichen gewalttätigen Auseinandersetzung sperrt Biancas Freund sie in einen Schrank und ruft die Polizei.

In einem verzweifelten Versuch engagiert die warmherzige Frau Bafané vom Jugendamt einen Anti-Aggressions-Trainer für Benni. Micha, der dem Boxsport zugetan ist und bisher mit straffälligen Jugendlichen zusammengearbeitet hat, wird als Schulbegleiter eingestellt. Nach neuerlichen Gewaltausbrüchen verbringt er auf eigenen Vorschlag drei Wochen mit dem Mädchen im Wald. Obwohl er bei der Erlebnispädagogik an seine Grenzen stößt, lässt sich Benni auf ihn ein und er findet Zugang zu ihr. Als der Aufenthalt mit dem Mädchen endet, klammert sich Benni an Micha und möchte bei ihm bleiben. Micha hat aber eine eigene Familie und droht seine professionelle Distanz zu verlieren. Er möchte den Fall abgeben, was ihm Frau Bafané auszureden versucht. Als plötzlich Bennis Mutter auftaucht und anbietet, sie wieder bei sich aufzunehmen, scheint eine tragfähige Lösung gefunden. Bianca, die angibt, sich von ihrem Freund getrennt zu haben, scheut aber im letzten Moment die Verantwortung und flüchtet vor dem gemeinsamen Gespräch. Frau Bafané erleidet in der Folge einen Nervenzusammenbruch, als sie Benni von der neuerlichen Enttäuschung berichten muss. Auch die Unterbringung bei einer früheren Pflegemutter schlägt fehl, da Benni ein dort bereits befindliches Pflegekind bei einem Wutausbruch schwer verletzt.

Benni wird als Zwischenlösung ihrer alten Inobhutnahmestelle übergeben. Die pädagogisch geschlossene Unterbringung oder ein Auslandsaufenthalt werden als letzte mögliche Optionen für das Mädchen diskutiert. Benni flüchtet aber zu Micha und seiner Familie, die sich bereiterklärt, sie für eine Nacht aufzunehmen. Als Benni am frühen Morgen ohne Aufsicht mit Michas Sohn im Säuglingsalter spielt, eskaliert die Situation. Sie weigert sich das Kind der Mutter zu übergeben und schließt sich im Bad ein. Daraufhin bricht Micha in Panik die Tür auf. Benni lässt Michas Sohn unverletzt zurück und flüchtet nur leicht bekleidet in den nahegelegenen Wald. Stunden später wird sie unterkühlt aufgefunden und ins Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Versuch, das Mädchen später auf einen Auslandsaufenthalt nach Afrika zu schicken, schlägt ebenfalls fehl. Benni flüchtet aus dem Sicherheitsbereich eines Flughafens. Die letzten Einstellungen des Filmes zeigen, wie sie (in die Luft) springt und dabei lächelt. Das Standbild der letzten Einstellung bekommt Risse wie zerbrochenes Glas.

  • Genre Drama
  • Klassenstufe ab 11. Klasse
  • Altersempfehlung ab 16 Jahre
  • Unterrichtsfächer Ethik, Pädagogik, Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften
  • Themen Professionelle Haltung, Erziehungs-partnerschaft mit Eltern, Hilfen zur Erziehung, herausforderndes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen, Bindungstheorie
  • Kinostart 19.09.2019
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Nevrland

Österreich, 2019

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Der 17-jährige Jakob lebt mit seinem Großvater und seinem Vater in einer kleinen Wohnung in Wien. Um etwas Geld für das geplante Studium zu verdienen, arbeitet er als Aushilfskraft in jenem Schlachthof, in dem auch sein Vater tätig ist. Jakob kämpft mit einer Angststörung, die ihm das Leben zunehmend schwerer macht.

In einem Sex-Cam-Chat lernt er eines Nachts den 26-jährigen Künstler Kristjan kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich zunächst eine virtuelle Freundschaft, ohne dass es vorerst zu einem realen Treffen kommt. Erst nach einem schweren Schicksalsschlag nimmt Jakob seinen ganzen Mut zusammen und verabredet sich mit Kristjan in dessen Wohnung.

  • Genre Drama
  • Klassenstufe ab 11. Klasse
  • Altersempfehlung ab 16 Jahre
  • Unterrichtsfächer Ethik, Pädagogik, Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaften
  • Kinostart 17.10.2019
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Moonlight

USA, 2016

...

Ein Leben in Momentaufnahmen: Der mit dem Oscar für den Besten Film ausgezeichnete Spielfilm „Moonlight“ beleuchtet drei entscheidende Phasen aus der Kindheit und Jugend des Afroamerikaners Chiron. Mit Mobbing und der Drogenabhängigkeit seiner Mutter konfrontiert, versucht er seinen Weg zu finden. Obwohl Chiron zu dem wird, was sein Umfeld ihm gewissermaßen in die Wiege legt, läuft der Film durch seine poetische und vielschichtige Inszenierung Klischees zuwider. Vielmehr stellt er Vorstellungen von Männlichkeit infrage und zeigt sensibel den schwierigen Prozess einer Identitätsbildung unter widrigen Umständen.

  • Genre Drama, Jugendfilm, Coming-of-Age
  • Klassenstufe ab 9. Klasse
  • Altersempfehlung ab 14 Jahre
  • Unterrichtsfächer Englisch, Sozialkunde, Politik, Ethik, Religion, Philosophie, Kunst, Deutsch
  • Themen Erwachsenwerden, Außenseiter, Identität, Individuum und Gesellschaft, Freundschaft, Familie, Drogen, Gewalt, Mobbing, Liebe, Homosexualität
  • Kinostart 09.03.2017
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Kooperation

Folgende Einrichtungen tragen zu den Schulfilmtagen bei.

Das Team

Die Veranstalter der Schulfilmtage.

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Dorothee Borngässer

Landeshauptstadt Mainz
Stelle für Gesundheitsförderung
Postfach 3620 - 55026 Mainz

Dorothee.Borngaesser@stadt.mainz.de
...

Thomas Becker

Aids-Hilfe Mainz
Prävention und Öffentlichkeitsarbeit
Mönchstraße 17 - 55130 Mainz

tbecker@aidshilfemainz.de