11. MAINZER SCHULFILMTAGE

 

Übersicht

JugendFilmTage haben in Deutschland eine lange Tradition. Sie wurden von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BzGA) bereits 2001 mit Erfolg ins Leben gerufen und haben seitdem wegen der großen Ressonanz eine bundesweite hohe Nachfrage.

In Mainz finden die Filmtage (hier Schulfilmtage genannt) in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt.

Ziel der Filmtage ist es, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Themen "Liebe, Freundschaft, Sex" und HIV/Aids zu sprechen und zu diese Themen zu erarbeiten.

 

 

Allgemeine Ziele der Schulfilmtage

Jugendliche motivieren, sich handlungsorientiert mit den Themen "Liebe, Freundschaft, Sex, HIV und Aids" auseinanderzusetzen;

Lehrkräften Anregungen geben, diese Themen im Unterricht zu behandeln;

regionale Beratungsstellen bekannt machen;

Impulse geben für regionale Aufklärungsarbeit;

politische Entscheidungsträger erreichen;

Allgemeinbevölkerung informieren;

 

Weitere Informationen

Schulfilmtage 2011-2016

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Filmvorschläge

Die Mitte der Welt

Tschick

Kaddish für einen Freund

Geliebtes Leben

Vielleicht lieber morgen - Original mit deutschen Untertiteln

 
Falls Sie Interesse haben, mit Ihrer Schulklasse an den Schulfilmtagen teilzuehmen, können Sie sich das Anmeldeformular herunterladen:

 

Anmeldeformular

 

Die Mitte der Welt

Deutschland, 2016 - 115 min -

Regie und Drehbuch: Jakob M. Erwa - Musik: Paul Gallister

Der 17-jährige Phil kehrt von einem Sommercamp nach Hause zurück, wo er etwas abseits eines Ortes gemeinsam mit seiner Mutter Glass und seiner Zwillingsschwester Dianne in der alten Villa Visible lebt. Zu den Bewohnern des Ortes pflegen sie kaum Kontakte. Phils Familie gilt als sonderbar, und Dianne kann angeblich mit Tieren reden. Allerdings haben sie ein gutes Verhältnis zu dem lesbischen Paar Tereza und Pascal. Während seiner Abwesenheit hat ein Orkan die Gegend und auch den Garten der Familie zerstört. Phil bemerkt, dass sich etwas am Verhältnis zwischen seiner Mutter und seiner Schwester geändert hat und sie nicht mehr miteinander reden. Auch mit ihm spricht Dianne kaum etwas, obwohl sie immer ein inniges Verhältnis zueinander hatten. Die letzten Ferientage verbringt Phil daher lieber mit der exzentrischen Kat, seiner besten Freundin.

Als die Schule wieder beginnt, kommt mit Nicholas ein neuer Schüler in Phils Klasse. Sofort fühlt er sich zu ihm hingezogen. Zwischen den beiden kommt es zu einer leidenschaftlichen Affäre. In seinem Umfeld hat damit niemand ein Problem; von Tereza bekommt er den Schlüssel ihrer Wochenendhütte für ungestörte Stunden zu zweit. Als Phil auch von Kat akzeptiert wird, erleben die drei zusammen eine unbeschwerte Zeit. Phil ist sich jedoch nicht sicher, ob Nicholas ihn auch richtig liebt. Als er ihm vorhält, dass er nichts von ihm weiß, zeigt ihm Nicholas bei sich zu Hause in einem Schuppen seine Sammlung von Dingen, die andere Leute nicht mehr haben wollen. Phil Liebe entbrennt aufs neue und er fertigt in der Tischlerwerkstatt von Glass’ neuem Freund Michael eine Vitrine als Geschenk für Nicholas. Als er am Schuppen ankommt, sieht er wie Nicholas und Kat miteinander verkehren. Nicholas sucht Phil später auf und sagt ihm, dass er ihn und Kat brauche. Phil akzeptiert das nicht und lässt ihn stehen.

Phil beobachtet, wie Dianne abends immer aus dem Fenster klettert. Eines Tages verfolgt er sie bis zu einem Krankenhaus. Von seiner Mutter verlangt Phil, dass sie wieder mit Dianne redet, doch sie sagt, dass sie es noch nicht könne. Auf seine Frage, was vorgefallen sei, als er weg war, bekommt er keine Antwort. Da Phil die Atmosphäre in der Familie nicht mehr erträgt, zieht er zu Tereza. Auch Dianne zieht kurz darauf aus.

In Rückblenden werden Szenen aus der Vergangenheit der Familie gezeigt, als die Zwillinge noch Kinder waren. Glass kam als Schwangere aus Amerika nach Deutschland; die Kinder haben ihren Vater nie kennengelernt, und Glass verrät ihnen nichts über ihn. Glass hat immer wieder Bekanntschaften, doch vergrault sie ihre Liebhaber stets mit ihrem Verhalten, vor allem zum Leidwesen von Dianne, die sich nach einem Vater sehnt. Glass wird nochmal schwanger, doch verliert sie das Baby bei einem vermeintlichen Unfall, wobei sie beinahe verblutete. Glass gibt Phil den Tipp, dass ein Buch mit getrockneten Pflanzen aus der Bibliothek der Villa eine Rolle im Konflikt mit Dianne spielt. Er erinnert sich, dass die Erwachsenen ihnen damals erzählten, das mit dem Gift der Pflanze im Mittelalter Frauen ihre Liebhaber beseitigten. Er findet die Buchseite in Diannes Zimmer. Dianne gesteht Phil schließlich, dass sie damals der Mutter das Gift gab, aus Rache, dass sie immer die „Ersatzväter“ vertrieb. Während Phils Abwesenheit verunglückte Diannes Freund bei einem durch den Sturm verursachten Autounfall. Seitdem liegt er im Koma und wird von Dianne nachts besucht. Ihr Freund hatte ihr Halt gegeben; der Unfall warf sie aus der Bahn, und sie gestand ihrer Mutter die Giftgeschichte, was der Grund für die Verstimmung in der Familie war. Phil bewegt Dianne zurückzukehren, und die Familie kommt – auch mit Michaels Hilfe – wieder zusammen.

Nach dem Ende der Beziehung mit Nicholas weiß Phil nun, dass seine Familie für ihn die „Mitte der Welt“ ist. Auf seine entsprechende Frage als Kind hatte seine Mutter ihm damals geantwortet, dass diese für jeden woanders ist. Phil entschließt sich, für einige Zeit in die Vereinigten Staaten zu reisen, auch, um dort seinen Vater zu suchen. Glass hatte Phil erzählt, dass sie ihn verlassen hatte, obwohl er ein guter Mensch war. Kurz vor der Abreise flüstert sie ihm auch noch seinen Namen ins Ohr.

 

Tschick

Deutschland, 2016 - 93 min -

Regie: Faith Akin - Drehbuch: Lars Hubrich, Hark Bohm, Faith Akin - Produktion: Marco Mehlitz - Musik: Vince Pope - Romanvorlage: Wolfgang Herrndorf

Berlin, zu Beginn der Sommerferien: Der 14-jährige Maik stammt aus einem scheinbar gutsituierten, aber insgeheim zerrütteten und insolventen Elternhaus in Marzahn. Seine Mutter ist alkoholabhängig und lässt sich regelmäßig in eine Entzugsklinik einweisen. Maiks gewalttätiger Vater, ein Immobilienmakler, will lieber den Urlaub mit seiner jungen Assistentin verbringen und lässt den Sohn mit 200 Euro allein in der elterlichen Villa zurück. In der Schule gilt Maik als langweiliger Außenseiter und wird nicht zur Geburtstagsparty seiner attraktiven und beliebten Klassenkameradin Tatjana eingeladen. Das schmerzt ihn besonders, da er heimlich in Tatjana verliebt ist. Maik hat von ihr ein aufwendiges Porträt gezeichnet, das er ihr eigentlich zum Geburtstag schenken wollte. Als er die Zeit gelangweilt am Pool verbringt, begegnet ihm sein neuer Mitschüler Andrej Tschichatschow, kurz „Tschick“ genannt. Der Russlanddeutsche, der ebenso in verwahrlosten Verhältnissen lebt und auch nicht zur Party eingeladen wurde, lädt Maik dazu ein, mit einem „geliehenen“ Lada zu fahren.

Tschick kann den schüchternen Maik dazu überreden, trotz fehlender Einladung Tatjana die Zeichnung auf der Party zu überreichen. Der mitgebrachte Lada sorgt bei den anderen Partygästen für großes Erstaunen. Anschließend will Tschick mit dem Auto seinen Großvater in der Walachei besuchen und lädt Maik dazu ein, ihn zu begleiten. Maik geht auf das Angebot ein und gemeinsam begeben sich die beiden Jungen auf eine abenteuerliche Fahrt ohne Karte quer durch Ostdeutschland. Dabei reisen sie durch einsame, schöne Landschaften und begegnen seltsamen Menschen wie einer Gruppe von Adeligen auf Fahrrädern, einer freundlichen Öko-Mutter und einem wütenden Dorfpolizisten. Als ihnen der Treibstoff ausgeht und sie nach einem Schlauch suchen, um Benzin für ihren Lada aus anderen Wagen absaugen zu können, machen sie an einer Müllkippe Halt. Dort begegnet ihnen die obdachlose Jugendliche Isa, die Maik und Tschick hilft und sich ihnen auf ihrer Reise anschließt. Maik beginnt sich in sie zu verlieben, und auch Isa mag ihn. Isa verlässt die Jungen, als sie einen Bus nach Prag entdeckt, wo ihre Halbschwester wohnt und wo sie Unterkunft suchen will.

Als Tschick sich am Fuß verletzt, muss Maik das Steuer des Lada übernehmen. Tschick offenbart ihm nebenbei, dass er schwul sei. Die Reise der beiden Jungen endet unsanft, als sie ohne ihr Verschulden mit einem Viehtransporter zusammenstoßen. Maik wird von der Polizei vernommen und vor Gericht gestellt, wobei er – entgegen den mit Drohungen unterlegten Ratschlägen seines Vaters – nicht die Schuld auf Tschick schiebt, sondern seine Teilschuld eingesteht und sogar eine Mitschuld am Autoklau auf sich nimmt. Der Vater verprügelt Maik daraufhin im Hof des Gerichts und verlässt die Familie, um mit seiner Affäre zu leben. Die Mutter und Maik versenken ihr Hausinventar im eigenen Swimmingpool und tauchen fröhlich darin. Als die Sommerferien vorbei sind sammelt die Polizei Maik vor seinem ersten Schultag auf und befragt ihn bezüglich Tschicks aktuellem Aufenthaltsort, den Maik ihnen nicht nennen kann. Im Polizeiwagen vorgefahren und noch sichtbar vom Unfall gezeichnet, genießt Maik auf dem Schulhof plötzlich Respekt, und auch Tatjana bemerkt ihn. Maik will aber am liebsten seine im Sommer gewonnenen Freunde Tschick und Isa wiedersehen.

Im folgenden Abspann werden im ersten Abschnitt noch die Ereignisse nach dem Unfall aus Sicht von Tschick in Cartoonoptik dargestellt. Tschick wurde von einer Dame in einem BMW aufgesammelt und zu einem Krankenhaus gebracht, aus welchem er nach kurzer Behandlung wieder flüchtet, und schließlich mit dem von den Polizisten gegenüber Maik erwähnten zweiten geklauten Lada eine neue Botschaft auf einem Parkplatz hinterlässt.


Zum Film "Tschick" gibt es von Vision Kino ein Filmheft, das Sie sich hier herunterladen können.

 

Kaddish für einen Freund

Deutschland, 2012 - 94 min -

Regie und Drehbuch: Leo Khasin - Produktion: Martin Bach - Musik: Dieter Schleipp, Fabian Römer

Aufgewachsen in einem palästinensischen Flüchtlingslager hat der vierzehnjährige Ali Messalam von klein auf gelernt, "die Juden" zu hassen. Nach der gemeinsamen Flucht mit seiner Familie aus dem Libanon gelangt er schließlich nach Berlin Kreuzberg. Hier sucht Ali Anschluss bei den arabischen Jugendlichen im Kiez. Doch dafür muss er erst beweisen, was er drauf hat. Er soll als Mutprobe in die Wohnung seines jüdisch-russischen Nachbarn Alexander einbrechen. Die Jugendlichen folgen Ali und verwüsten im Exzess die Wohnung des alten Mannes. Doch nur Ali wird von dem vorzeitig zurückkehrenden Alexander erkannt und bei der Polizei angezeigt. Um einer Verurteilung und der damit verbundenen Abschiebung zu entgehen, bleibt ihm nur eine einzige Chance: Ali muss sich dem verhassten Feind annähern und ihn um Unterstützung bitten...

 

Geliebtes Leben

Südafrika, Deutschland, 2011 - 106 min -

Regie: Oliver Schmitz - Drehbuch: Dennis Foon; Péter Palátsik - Musik: Ali N. Askin

Chanda (Khomotso Manyaka) verbringt eine behütete Kindheit im südafrikanischen Hinterland. Die 12-jährige Schülerin bringt gute Noten heim und scheint sich um ihre Zukunft keine Sorgen machen zu müssen. Dann raubt das Schicksal ihr nahezu auf einen Schlag die halbe Familie – Schwesterchen Sara stirbt, Stiefvater Jonah (Aubrey Poolo) verschwindet und selbst Mutter Lilian (Lerato Mvelase) ist auf einmal todkrank. Zudem verweigert ihr einst so liebevolles Umfeld plötzlich jede Hilfe, ohne dass es einen ersichtlichen Grund dafür gäbe. Während Chanda sich um ihre verbliebenen zwei Geschwister kümmern muss, ergründet sie die neue Missachtung mit forschen Fragen und trifft dabei auf zwei ihr bislang unbekannte Begriffe: HIV und AIDS....

 

Vielleicht lieber morgen

USA, 2012 - 106 min -

Regie: Stephen Chbosky - Drehbuch: Stephen Chbosky - Musik: Michael Brook

Charlie ist in seinem ersten Jahr an der Highschool. Er ist verschlossen und braucht lange, um neue Freunde zu gewinnen. So kommt es am ganzen ersten Schultag nur zu einem einzigen Gespräch, nämlich zwischen ihm und seinem Englischlehrer Mr Anderson. Um seine Eltern nicht zu beunruhigen, erzählt er ihnen nichts von seinen wahren Gefühlen. Es wird angedeutet, dass er vor nicht allzu langer Zeit einen psychischen Zusammenbruch erlitten hat und Psychopharmaka nimmt.

Bei einem Footballspiel trifft er seinen Schulkameraden Patrick und dessen Stiefschwester Sam und freundet sich mit ihnen an. Später tanzt Charlie mit ihnen bei einer Schulveranstaltung und sie nehmen ihn auf eine Hausparty mit, wo er Mary Elizabeth kennenlernt. Dort isst er unwissentlich einen Haschbrownie und unterhält die Anwesenden mit seinen Beobachtungen. Sam holt ihn aus der Runde heraus und Charlie erzählt ihr, dass sich sein bester Freund vor einem Jahr das Leben genommen hat. Außerdem überrascht er Patrick mit dem beliebten Footballspieler Brad bei einem Kuss in einem abgelegenen Zimmer. Sam wird klar, dass Charlie keine Freunde hat, und sie beschließt gemeinsam mit Patrick, ihn in ihren Freundeskreis aufzunehmen. Charlie bietet Sam an, ihr bei den Vorbereitungen für ihren Studierfähigkeitstest zu helfen, damit sie das College besuchen kann. Auf dem Nachhauseweg steigt Sam in einem Tunnel aus der Fahrerkabine aus und genießt die Fahrt stehend auf der Ladefläche des Pickups, während ein Lied zu hören ist, das den Rest des Filmes als „Tunnelsong“ bezeichnet wird. Es handelt sich hierbei um Heroes von David Bowie, was aber im Film nicht erwähnt wird.

Zu Weihnachten bekommt Charlie von Sam eine Schreibmaschine geschenkt. Die beiden reden über Beziehungen und es stellt sich heraus, dass Charlie noch nie ein Mädchen geküsst hat, geschweige denn eine Freundin hatte. Sam dagegen bekam ihren ersten Kuss mit elf Jahren vom Chef ihres Vaters. Auch sie hatte eine traumatische Kindheit und wurde von ihren Liebhabern stets schlecht behandelt. Obwohl sie jetzt einen Freund hat, küsst sie Charlie, da sie will, dass er seinen ersten Kuss von jemandem bekommt, der ihn liebt. Die beiden gestehen einander ihre Liebe, doch im weiteren Verlauf bleibt Sam weiter mit ihrem Freund zusammen.

Sam, Patrick und all ihre Freunde spielen an einem Theater die Rocky Horror Picture Show. Als zu einer Vorführung Sams Freund Craig verhindert ist, bitten sie kurzerhand Charlie, die Rolle zu übernehmen. Nach der Show fragt Mary Elizabeth, ob Charlie sie zum Sadie Hawkins Dance begleiten möchte, wozu er einwilligt. Nach dem Ball nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause und sie küssen sich. Charlie geht widerwillig eine Beziehung mit ihr ein und trennt sich nicht von ihr, weil er ihre Gefühle nicht verletzen will.

In der Beziehung der beiden hat Mary Elisabeth die Zügel in der Hand und Charlie ist immer genervter und sichtlich unglücklich. Die Beziehung endet, als die Clique eines Abends Wahrheit oder Pflicht spielt. Patrick fordert Charlie auf, die schönste Frau im Raum zu küssen, woraufhin er spontan Sam küsst. Patrick fährt Charlie nach Hause und bittet ihn, der Gruppe fernzubleiben, bis sich alle wieder beruhigt haben. Charlie ist nun wieder auf sich gestellt und nicht bei den anderen willkommen. Sein psychischer Zustand verschlechtert sich. Erinnerungen an ein traumatisches Erlebnis blitzen bei ihm auf; er hat Flashbacks vom Tod seiner Tante Helen, die bei einem Autounfall ums Leben kam, als er sieben Jahre alt war.

Als Brads Vater seinen Sohn mit Patrick zusammen erwischt, schlägt er ihn zusammen. Brad distanziert sich danach von Patrick. Kurz darauf beschimpft er Patrick in der Schulcafeteria vor seinen Freunden als „Schwuchtel“. Patrick ist außer sich und fängt eine Schlägerei mit Brad an. Diese endet darin, dass drei von Brads Kumpeln ihm übel zusetzen, bis Charlie eingreift. Charlie hat einen Blackout und kann nur ahnen, was er getan hat, als er seine geschwollenen Knöchel betrachtet und Brads Kumpels am Boden liegen. Er hilft Patrick auf und warnt alle Anwesenden davor, noch einmal Hand an seine Freunde zu legen. Sam versöhnt sich wieder mit Charlie und auch Mary Elisabeth hat die Trennung überwunden und einen neuen Freund. Patrick verbringt nach der Trennung von Brad viel Zeit mit Charlie und lässt sich von ihm trösten.

Sam trennt sich von Craig, nachdem sie herausgefunden hat, dass er ihr die ganze Zeit untreu war. Sie erhält eine Zusage von ihrem bevorzugten College und macht sich bereit, dort an den Einführungsveranstaltungen teilzunehmen. Am Abend vor ihrer Abfahrt hilft Charlie ihr beim Packen, und Sam fragt ihn, warum er sie nie zu einem Date gebeten habe. Daraufhin küssen sich Charlie und Sam und als sie seinen Oberschenkel berührt, hat Charlie einen irritierenden Flashback von ihm und seiner Tante Helen, weshalb er den Kuss unterbricht. Nachdem Sam ihn fragt, was denn los wäre antwortet er mit "Nichts" und beginnt sie wieder zu küssen. Am nächsten Morgen verabschiedet sich Charlie von Sam und Patrick, als diese zum College aufbrechen. Sam und Charlie sind schließlich zusammen und küssen sich zum Abschied.

Auf dem Weg nach Hause ist Charlie aufgewühlt und hat schwere Flashbacks von seiner Tante Helen. Er ruft seine Schwester an und sagt ihr, dass er sich für den Tod seiner Tante verantwortlich fühle. Diese benachrichtigt sofort die Polizei, weil sie befürchtet, Charlie könne Selbstmord begehen. Charlie wird in eine Klinik eingeliefert und unterzieht sich einer Therapie. Es stellt sich heraus, dass seine Tante ihn als Kind sexuell missbraucht und er die Erinnerungen daran verdrängt hat. Charlies Eltern erfahren davon durch seine Ärztin.

Wieder zu Hause besuchen ihn Sam und Patrick in den Ferien. Die drei fahren wieder in das Restaurant, Sam erzählt von ihrem Leben am College, und dass sie den Tunnelsong gefunden hat. Sie fahren zum gleichen Tunnel und Charlie steht diesmal auf der Ladefläche.

 

Kooperationspartner

Kontakt
 

Dorothee Borngässer
Landeshauptstadt Mainz
Stelle für Gesundheitsförderung
Postfach 3620
55026 Mainz

 

Thomas Becker
Aids-Hilfe Mainz e.V.
Prävention und Öffentlichkeitsarbeit
Mönchstr. 17
55130 Mainz

 

 

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